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Häufig gestellte Fragen & Antworten

Hier finden Sie unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen rund ums Thema Dach.
Gerne sind wir von der Dachdeckerei Briegmann für weitere Fragen oder eine umfassende Beratung persönlich für Sie da.

Welche Dachform ist die richtige für mich?

Je nach Einsatzort und Funktion stehen verschiedene Dachformen zur Auswahl.
In schneereichen Gebieten wird häufig ein flacher Neigungswinkel bei großem Dachüberstand verbaut, in eher regen- und windreichen Gebieten empfehlen sich steilere Dächer mit geringem Dachüberstand. Einen wesentlichen Aspekt stellt auch die gewünschte Optik dar, die verschiedenen Steine, Formen und Farben bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten. Unterschiedliche Bauformen können auch miteinander kombiniert werden. Wir beraten Sie gerne zur Wahl der richtigen Bauform und errichten ihr Traumdach!

Wo liegt der Unterschied zwischen Dachsteinen und Dachziegeln?

Auch wenn beide Begriffe umgangssprachlich oft parallel genutzt werden, gibt es wesentliche Unterschiede: Dachsteine bestehen aus Beton, während Dachziegel aus dem natürlichen Material Ton hergestellt werden. Aufgrund der Herstellung weisen Dachsteine eine bessere Ökobilanz auf: Während Dachziegel bei rund 1.000 Grad gebrannt werden und meist weite Transportwege zurücklegen, werden Dachsteine bei nur 60 Grad getrocknet und können in der Regel lokal erworben werden. Beschichtete Dachziegel überzeugen mit einer schönen Optik, der geringeren Anfälligkeit für Verschmutzungen und der längeren Haltbarkeit von ca. 60-80 Jahren. Für Dachsteine spricht der günstigere Preis, ein höherer Schallschutz und die bessere Ökobilanz. Allerdings fällt die Haltbarkeit mit ca. 40 Jahren etwas geringer aus. Wenden Sie sich gerne an uns, wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Stein oder Ziegel am besten zu Ihnen passt.

Kann ich defekte Dachziegel selbst austauschen?

Sind die Dachziegel vom Dachboden aus sichtbar, können einzelne Ziegel mit ausreichend handwerklicher Erfahrung in einigen Fällen selbst ausgetauscht werden. Es muss sichergestellt werden, dass sich keine Personen oder Fahrzeuge im Gefahrenbereich aufhalten können. Es können vorsichtig die benachbarten Ziegel angehoben werden, um die schadhaften auszutauschen. Größere Reparaturen, oder solche, die nur von außen bzw. vom Dach aus durchgeführt werden können, sollten aus Sicherheits- und Qualitätsgründen hingegen nur vom Fachmann durchgeführt werden. Schildern Sie uns Ihr Problem und wir unterbreiten Ihnen ein entsprechendes Angebot.

Was spricht für Naturschiefer?

Naturschiefer gilt als sehr hochwertiges Material und ist bei einer fachgerechten Verlegung, sowie der Wahl der richtigen Qualitätsstufe die beständigste Art der Dacheindeckung. Ein Schieferdach hält oftmals sogar 100 Jahre. Die Schieferplatten werden bei einer Stärke von 4-6 mm mit speziellen Schieferstiften die Dachschalung aufgenagelt. Dies ergibt ein Gewicht von ca. 32 kg pro m². Ebenfalls kann der Schiefer als schützende Verkleidung auf mit Holz, am Giebel oder an Gauben angebracht werden. Als Naturstein punktet Schiefer mit einer hervorragenden Langlebigkeit, einer guten Ökobilanz und den geringsten Emissionswerten bei der Herstellung bzw. Fertigung.

Welche Dachneigung sollte gewählt werden?

Auch wenn der Trend zu flachen Dächern geht, sollte eine gewisse Dachneigung in Betracht gezogen werden. Ein steileres Dach ist wartungsärmer und leitet Regenwasser deutlich besser ab. Auch der Selbstreinigungseffekt schwindet mit einem zu geringen Neigungswinkel, was zu Moosbildung und anderen Problemen führen kann. Selbst bei einem Flachdach sollte die Dachneigung daher mindestens 3 Grad betragen. Der Neigungswinkel ist auch eine Frage des Materials: Für die Nutzung von Dachziegeln sollte beispielsweise ein Neigungswinkel von mindestens 20 Grad eingeplant werden. Für jeden Dachbaustoff gibt es eine Mindestdachneigung, bei welcher sich das Material als regensicher erwiesen hat. Wird diese unterschritten, ist zusätzlich ein wasserundurchlässiges Unterdach erforderlich. Welcher Neigungswinkel und Dachbaustoff der richtige für Sie ist, erklären wir Ihnen im Einzelfall gerne im Rahmen unserer Kundenberatung.

Was ist bei einem Sturm- oder Hagelschaden zu tun?

Bei Sturm- oder Hagelschäden haben Sie Ihrem Versicherer gegenüber die Pflicht der Schadensminderung. Im Rahmen Ihrer Möglichkeiten sollen mögliche Folgeschäden begrenzt werden, indem beispielsweise wertvolle Gegenstände aus Räumen entfernt werden, in die Wasser eindringt. Dokumentieren Sie die entstandenen Schäden und Folgeschäden mit Fotos und Videos. Wir können Ihnen helfen, den entstandenen Schaden zunächst mit Sofortmaßnahmen zu begrenzen. Hierfür erreichen Sie uns unter der Notfall-Rufnummer 0176 – 60 96 73 32. Senden Sie die Fotos und Videos anschließend als Schadensmeldung an Ihren Versicherer. Kleinere Reparaturen werden von den Versicherungen meist ohne Gutachten übernommen, bei größeren Schäden erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot, welches die Versicherung freigeben muss. Unterzeichnen Sie uns eine Abtretungserklärung, damit wir die Reparatur direkt mit Ihrer Versicherung abrechnen können.

Wie kann man Flachdächer dauerhaft abdichten?

Bei einer fachgerechten Abdichtung mit hochwertigen Materialien kann eine wartungsarme Zeit von mindestens 30 Jahren erreicht werden. Üblicherweise werden spezielle Bitumenbahnen verlegt und verschweißt, zunehmend finden auch Flüssigkunststoff oder Kunststoffdichtbahnen aus EPDM Verwendung. Möchten Sie das Flachdach als Terrasse verwenden, kann die Dachhaut zusätzlich mit einem Terrassenbelag geschützt werden. Kleinere Sanierungen können ohne weiteres vorgenommen werden, wenn allerdings mehr als 10% der Dachfläche bearbeitet wird, greift unter Umständen die Energiesparverordnung und es muss neben der Abdichtung auch die Dämmung erneuert werden. Gerne besuchen wir Sie zu einem Beratungs- und Besichtigungstermin um die ideale Lösung für Ihr Flachdach zu ermitteln.

Lohnt sich eine Dachdämmung?

Wenn das Dach neu gedeckt oder das Dachgeschoss ausgebaut wird, lohnt es sich im Zuge dieser Arbeiten das Dach (neu) zu dämmen, was in vielen Fällen sogar verpflichtend ist. Eine gute Dämmung reduziert den Wärmeverlust eines Gebäudes um bis zu 20%, wodurch sich die Dämmungskosten langfristig auszahlen. Darüber hinaus muss die 2014 in Kraft getretene novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) eingehalten werden, welche für Außenwände oder das Steildach einen Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von 0,24 W/(m²K), und für das Flachdach einen U-Wert von 0,20 W/(m²K) vorschreibt. Die Anforderungen gelten auch als erfüllt, wenn bei einer im Platz begrenzten Zwischensparrendämmung/Vollsparrendämmung die höchstmögliche Schichtdicke (mindestens WLG 035) eingebaut wurde. Auch hierbei gibt es Ausnahmen und Sonderregelungen. Ob eine Dämmung für Sie sinnvoll, rentabel und vielleicht sogar verpflichtend ist, erklären wir Ihnen gerne persönlich.

Wie erhalte ich staatliche Förderungen für die Dachsanierung?

Der Staat fördert energetische Dachsanierungen unter bestimmten Voraussetzungen.
Hierunter fällt beispielsweise das Einsetzen moderner, dichterer Dachfenster oder die Erneuerung der Dachdämmung. Vorrangig ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW) zuständig, hier können Sie den KfW P 430 (Zuschuss zur Dachsanierung) oder alternativ den KfW P 151/152 (günstiger Kredit zur Dachsanierung) beantragen. In beiden Fällen ist zusätzlich der KfW P 431 (Zuschuss zur Baubegleitung) möglich. Nach weiteren, regionalen Förderprogrammen können Sie sich bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung erkundigen. Zusätzlich können Sie im Rahmen einer energetischen Dachsanierung erbrachte Handwerkerleistungen steuerlich geltend machen – dies sollten Sie mit Ihrem Steuerberater prüfen.

Gilt bei der Sanierung eine Ausbau- und Entsorgungspflicht von alten Dämmstoffen?

Bei bestimmten künstlichen Mineralfasern kann eine gesundheitsschädliche Wirkung beim Einatmen nicht ausgeschlossen werden. Seit dem Jahr 2000 dürfen daher nur noch “neue”, zertifizierte Mineralfaser-Dämmstoffe verbaut werden. Die Fasern der “neuen” Dämmstoffe werden so beschichtet, dass diese nicht mehr lungengängig sind.
Es gibt aktuell keine Ausbau- oder Entsorgungspflicht von “alten” Mineralfasern die bis 1996 hergestellt wurden, jedoch gibt es Vorschriften zur sicheren Entsorgung bei Sanierungsmaßnahmen, und die ausgebauten Dämmstoffe dürfen nicht mehr an anderer Stelle verwendet werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Dämmstoffe verbaut sind, sollten Sie kein Risiko eingehen und die Sanierungsarbeiten von fachkundigem Personal durchführen lassen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Baustoffanalyse und der sicheren Dachsanierung unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen.

Ist eine Dachbegrünung sinnvoll?

Eine Dachbegrünung hat ihren Preis, bietet allerdings sowohl für das Dach selbst als auch für die Umwelt einige Vorteile. Die begrünten Flächen verlängern die Lebensdauer der Baustruktur, schützen vor Witterungsverhältnissen und erhöhen die Dämmung von Lärm und Hitze. So werden im Winter Energiekosten gespart, und im Sommer bleibt es kühl im Haus. Für die Umwelt entstehen weitere Vorteile, es entstehen zusätzliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die Grünflächen können auf die Bedürfnisse von Bienen abgestimmt oder für den Anbau von Obst und Gemüse genutzt werden (Urban Gardening). Auf der anderen Seite erhöht sich der Pflege- und Wartungsbedarf entsprechend. Wir helfen Ihnen gerne bei der Dachbegrünung, der Erstellung eines Pflegeplans und bieten die regelmäßige Pflege und Inspektion im Rahmen unseres Dachpflege-Abos an.

Warum wird die Scheibe eines Dachfensters milchig?

Für eine gute Dämmwirkung wird ein spezielles Schutzgas zwischen die einzelnen Scheiben eines Dachfensters eingebracht. Wird das Fenster undicht und das Gas entweicht, geht die Dämmwirkung verloren und die Durchsicht verschlechtert sich, das Glas wirkt beschlagen und milchig. In einigen Fällen ist der Austausch einzelner Scheiben möglich, bei älteren Fenstern empfiehlt sich hingegen der gesamte Austausch. Wir sorgen für Abhilfe: Melden Sie uns das Problem, und wir unterbreiten Ihnen ein passendes Angebot für die Reparatur.

Was tun bei Abplatzungen auf dem Dach?

Abplatzungen an Dachziegeln resultieren in den meisten Fällen aus einer mangelnden Hinterlüftung der Dacheindeckung. Dachziegel nehmen regelmäßig Feuchtigkeit vom Außenbereich und Innenbereich auf, können diese jedoch nur langsam wieder abgeben. In den Sommermonaten entweicht die Feuchtigkeit durch die Sonneneinstrahlung, im Winter hingegen ist eine ausreichende Hinterlüftung unbedingt erforderlich. Dies gilt insbesondere für glasierte Ziegel, welche aufgrund der Glasur keine Feuchtigkeit nach außen abgeben können. Dadurch kann es bei Frost zu entsprechenden Abplatzungen auf der Ober- oder Unterseite kommen. Gerne stehen wir Ihnen für eine Kontrolle und fachgerechte Herstellung einer Hinterlüftung zur Verfügung.

Lohnt sich der Einbau einer Photovoltaikanlange?

Ob sich der Einbau lohnt, ist von mehreren Faktoren wie der Dachform bzw. dem zur Verfügung stehenden Platz und dem Eigenverbrauch abhängig. Eine erste Einschätzung können Sie sich mit einem Online-Rechner verschaffen. Für eine genaue Berechnung und Planung sollten Sie sich die persönliche Beratung eines Spezialisten zur Hilfe nehmen. Wichtig ist auch, die Antragsfristen und Rahmenbedingungen für staatliche Förderungen zu berücksichtigen, weiterhin sollte mit dem zuständigen Bauamt geklärt werden, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist. Gerne beraten wir Sie umfassend und unterbreiten Ihnen ein entsprechendes Angebot.

 

 

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